Dankbarkeit als starke Ressource

Dankbarkeit ist eine der stärksten Ressourcen in meinem Leben - und sie war es schon lange bevor ich von all den neurophysiologischen Vorteilen von Dankbarkeit gewusst habe. Während andere lamentiert haben, konnte ich dankbar für das Bestehende sein und weiter anpacken. Als mein Mann sich einer schwere Hirn-Op unterziehen musste, konnte ich mitten im Strudel dankbar auf die Dinge fokussieren, die wir weiterhin zusammen erleben konnten/können. Wenn mir die Arbeit über den Kopf wächst, gibt mir das dankbare, achtsame Wahrnehmen von allem, was wir schon erreicht haben, Kraft zum Weitermachen. Und ich bekomme Energie geschenkt, wenn ich am Morgen aufstehe und Gott danke für das Geschenk dieses neuen Tages und aller krass coolen Menschen um mich.

Wenn ich dankbar bin, richte ich meine Aufmerksamkeit liebevoll auf das Gute, das grad hier ist, und nicht auf den Mangel. Das heisst NICHT, dass ich alles schönrede oder die Haltung "Achte nur auf das Gute / Schau alles von der Sonnenseite an / Denke nur positiv" annehme. Das Schwierige darf bestehen, auch schwierig Emotionen. Aber ich rücke das Gute in meinen gedanklichen und emotionalen Fokus.
Dadurch verändert sich meine Neurobalance im Kopf, meine Stimmung, meine Wahrnehmung und entsprechend dann auch mein Verhalten.

Ich bin dankbar, dass mich Dankbarkeit mehr Glück und Freude im täglichen Leben empfinden lässt.

Darum lass mich dich heute daran erinnern, was auch unzählige psychologische und neurowissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen: Regelmässiges Praktizieren und Fühlen von Dankbarkeit kann nicht nur langfristig deine Gesundheit und die Leistungsfähigkeit deines Gehirns fördern, sondern auch dein emotionales Wohlbefinden steigern.

Für was bist du grad dankbar? Denk daran, sprich es aus, und sprich deinen Lieben gegenüber Dank aus.