Singen belebt und vertreibt die Angst
Mein grösster Vorsatz fürs 2025 ist, täglich zu singen. Und keine Keynote über mentale Stärke & Gesundheit zu halten, in der ich nicht mit den Leuten singe. Singen vertreibt die Angst und belebt!
Gerne teile ich hier meinen spontanen Song mit Treppenhaus-Akustik mit dir (Ende Video). Vielleicht singst du grad mit?
Über die stärkende Wirkung von Singen auf Geist und Körper, zu denen es konsistente Belege aus den Neurowissenschaften und der Gesundheitsforschung gibt, habe ich diese Woche auf TeleBärn auf Anfrage der Universität Bern gesprochen.
Singen
- aktiviert den Vagusnerv und das parasympathische Nervensystem
- erhöht die Herzratenvariabilität
- stärkt das Immunsystem durch erhöhte Produktion von Immunglobulin A und zytotoxischen Zellen
- fördert die Gehirngesundheit durch die Bildung neuronaler Verbindungen und die Aktivierung emotionaler und sozialer Netzwerke
- hebt die Stimmung durch die Aktivierung des Belohnungssystems und die Freisetzung von Dopamin, Serotonin und Oxytocin.
Meine Gewohnheiten, um das Singen zu einem festen Bestandteil meines Alltags zu machen:
- Ich singe beim Treppensteigen - dabei sind Treppenhäuser mit ihrer magischen Akustik ein besonderer Genuss! (siehe Video) Ich singe in der Küche.
- Ich singe auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hause. Und wer mich auf der Strasse singen hört, zaubere ich ein Lächeln ins Gesicht - auch ein schöner Effekt.
- Ich singe jeden Abend mit den Kindern vor dem Schlafen.
Wo baust du Singen in deinen Alltag ein? Ich bin gespannt auf eure Ideen.