Unterschätze nicht die Kraft der Muskelkraft für deine Hirnkraft

Unterschätze nicht die Kraft der Muskelkraft für deine Hirnkraft. Muskelkraft verhilft dir zu mehr hormoneller Balance, grauer Substanz im Gehirn und kognitiver Gesundheit. Das ist speziell wichtig für uns Frauen, die mit einigen hormonellen Veränderungen im Leben klarkommen müssen.

Also investiert in die Muskelkraft, liebe Ladies, sie ist Teil unseres Schutzschildes:

  • Muskeln wirken wie endokrine Organe und setzen während der Aktivität Myokine (Botenstoffe) frei, die entzündungshemmend wirken. Somit wirkt Muskeltraining neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer entgegen.
  • Bewegung und insbesondere Krafttraining erhöht die Ausschüttung von BDNF (Brain-Derived Neurotrophic Factor), das die Bildung neuer Nervenzellen und Synapsen unterstützt, wodurch Lernen und Gedächtnis gefördert werden. Weiterhin aktiviert es den Stoffwechsel und das mentale Wohlbefinden.
  • Muskelaktivität stimuliert die Produktion von Wachstumshormonen und Testosteron, die u.a. wichtig für die mentale Energie sind. Sie unterstützt den Erhalt von Muskelmasse auch nach der Menopause mit dem veränderten Hormonspiegel. Sie senkt das Stresshormon Cortisol, was sich positiv auf Stimmung und Zyklusregulation auswirkt.
  • Muskeln sind Hauptspeicher und -verbraucher von Glukose. Eine gute Muskelmasse hilft, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren, wodurch das Risiko für Insulinresistenz und damit für kognitive Beeinträchtigungen gesenkt wird.

Ich mache täglich Krafttraining - aber war noch nie in einem Fitnesscenter. Es gibt viele Möglichkeiten, die Muskel zu trainieren. Zum Beispiel, indem man die Kinder herumschwingt oder schwere Instrumente herumschleppt.

Wie hältst du deine Muskelmasse fit?