🗣Vielen Menschen fällt es nicht leicht, ihre Emotionen in Worte zu fassen. Dabei zeigt die Forschung, dass wir dadurch unsere Emotionen besser wahrnehmen, einordnen und damit umgehen können. Wenn einem die Worte fehlen, kann man Emotionen durch Kunst Ausdruck verleihen (z.B. Musik, Malen, Tanzen).

🏐Was Emotionen mit einem Wasserball zu tun haben und wie das Benennen von Emotionen die Regulation im Gehirn bewirkt, erkläre ich im Video. Und ja, das Wasser war eiskalt… 😂

🤸‍♀️Übrigens: Untersuchungen zeigen, dass wir gut daran tun, viel und divers zu fühlen, sowohl „positive“ als auch „negative“ Emotionen. Menschen mit einer solchen hohen sog. Emodiversität leben gesunder, länger und glücklicher.

💃🏼Wann hast du das letzte Mal ausgelassen getanzt? 🤾🏼‍♀️Klar, Bewegung ist etwas vom Besten, das wir Körper, Gehirn und Psyche schenken können. Doch Tanzen ist noch viel mehr als körperliche Bewegung. Beim Tanzen gehen wir mit dem Rhythmus, der Musik und der Schwingung mit und können uns und unsere Gefühle auszudrücken. Öfters ist Tanzen zudem verbunden mit Berührung und sozialer Interaktion.

💪Somit ist es nicht erstaunlich, dass kaum eine Bewegungsart so stark zur Regeneration und Fitness von Körper, Gehirn und dem psychischen Wohlbefinden beitragen kann wie Tanzen.

😍Platon soll mal gesagt haben „Musik und Rhythmus finden ihren Weg zu den geheimsten Plätzen der Seele.“ Tatsächlich zeigen wissenschaftliche Studien, dass Tanz die emotionale Befindlichkeit steigern und Depressivität und Stresserleben reduzieren kann.

👯‍♂️👯‍♀️Was wäre, wenn wir öfters zusammen tanzen würden, statt z.B. zusammen zu sitzen und zu diskutieren, oder Zeit in social media zu verbringen? Wenn Jugendliche mehr zusammen tanzen statt zusammen gamen würden? Wenn in den Schulhäusern und an den Arbeitsplätzen öfters getanzt würde?

🤦‍♀️Und falls du jetzt denkst „Tanzen ist nix für mich, das kann ich nicht“, möchte ich dir gerne widersprechen. Laut wissenschaftlichen Erkenntnissen ist uns die Fähigkeit, einem Rhythmus zu folgen, in die Wiege gelegt. Es sei denn, man leidet unter Amusikalität, doch davon sind nur ca. 2-4 % der Menschen betroffen. Die Herausforderung liegt wohl für viele darin, dieser intuitiven Fähigkeit zu folgen und die kognitive Kontrolle beim Tanzen zu reduzieren.

💃🏼🕺🏻Also los – tanze, jetzt und hier! Tanze so, wie es dir gefällt, egal zu welcher Tageszeit, egal welcher Stil, im Hellen oder im Dunkeln, alleine oder mit anderen zusammen, auch mit deinen Kindern, PartnerIn, SchülerInnen, Mitarbeitenden… Tu’s einfach und geniesse es.

Du wünschst dir intensive Glücksgefühle? Dann mache heute jemanden glücklich! Die Forschung zeigt: egal ob wir Bekannten oder Fremden helfen, wir verhelfen damit auch uns selber zu mehr Wohlergehen.

Was wirklich glücklich macht: Geben statt nur zu empfangen, andere fördern statt selber immer am Höchsten hinaus zu wollen, um andere besorgt sein statt uns nur um unser eigenes Glück zu drehen.

🌬Wie atmest du gerade jetzt – eher im Brust- oder im Bauchbereich?

Unterschätze nicht die Wirkung deiner Atmung auf Gehirn, Psyche und Körper! Achtsames Atmen versorgt einerseits unser Gehirn mit ausreichend Sauerstoff, und sendet andererseits dem Gehirn ein Signal, dass man in Sicherheit ist. Studien zeigen, dass beim Erleben von mentalen Blockaden oder Stress bewusstes tiefes Atmen sofortige positive neurophysiologische und körperlich Effekte hat. Eine einfache Technik für bewusstes Atmen zeig ich dir im Video.

🧠 Denkt daran, dass du nicht nur mit deinem Hirn denkst, sondern du deinen ganzer Körper brauchst für gute Performance im Studium oder bei der Arbeit!

🏃🏽‍♀️Wenn du deine kognitive Leistungsfähigkeit unterstützen möchtest, dann

🙇‍♀️❌ achte auf eine aufrechte Haltung (Schultern, Rücken)

🙁❌achte auf deine Mimik (lächeln bitte!)

😴❌aktiviere deinen Organismus vor, während und nach kognitiv anstrengender Leistung.

Und nie vergessen: Geleistete Arbeit feiern! 🥳💃

🔦Hey, mit wieviel Fokus scrollst du gerade durch YouTube oder andere social media channels, mit halbem oder ganzen?

🧠Unser Gehirn ist von zu viel Information schnell mal überlastet – man nennt das „mental overload“.

🥴Zudem ist halber Fokus oftmals unbefriedigend, stimmt uns schnell mal unzufrieden oder kann zu innerem Stress führen.

☂️Ich persönlich schütze mich vor mentalem Stress, indem ich mir öfters folgende Frage stelle: Kann ich mich jetzt grad ganz auf das konzentrieren, was ich tue? Wenn nicht, dann lasse ich es lieber sein. So öffne ich zum Beispiel mein Email-Postfach nicht, wenn ich mit meinen Kids unterwegs bin. Ich versuche nur zu arbeiten, wenn ich ganz darauf fokussieren kann, und möglichst wenig „dazwischen“ zu tun. Damit schütze ich meine „Life Domain Balance“ (gefällt mir viel besser als „Work-Life Balance“) und psychische Gesundheit.

🔦Unsere Kapazität für fokussierte Konzentration ist beschränkt.

🏝Kannst du in deinen Pausen wieder Fokuskraft zurückgewinnen?

⛱Am besten schaffst du das mit Pausen, in welchen deine Aufmerksamkeit sich „auffächern“ und breit werden kann.

🎯Danach bist du wieder umso fokussierter und produktiver. Also schone diese Kapazität, indem du dich vor Ablenkung schützt und Pausen für echte Erholung nutzt, in welchen deine Gedanken sich ausbreiten dürfen!

Du wünschst dir intensive Glücksgefühle? Dann mache heute jemanden glücklich! Die Forschung zeigt: egal ob wir Bekannten oder Fremden helfen, wir verhelfen damit auch uns selber zu mehr Wohlergehen.

Was wirklich glücklich macht: Geben statt nur zu empfangen, andere fördern statt selber immer am Höchsten hinaus zu wollen, um andere besorgt sein statt uns nur um unser eigenes Glück zu drehen.

🥱Was tust du, wenn du dich grad etwas energielos fühlst?

🤳Vielleicht was viele tun – zurücklehnen und das Smartphone zücken?

🧴Der Griff zum Smartphone bei Müdigkeit/Lustlosigkeit ist für viele wie das Drücken auf den Seifenspender bei schmutzigen Händen.

🥴 Das Problem dabei: – Wenn wir müde sind, haben wir auch eine geschwächte Selbstregulation – und somit verlängern sich die intendierten paar Minuten am Smartphone schnell mal auf 30 min oder mehr. Das kann zu Frustration und Selbstvorwürfen führen. – Danach sind weder unser Gehirn, unsere Augen, noch unser Körper erholt.

🙆‍♀️ Schlauer ist, wenn wir bei einem Energieloch AKTIV werden, d.h. aufstehen, strecken, etwas trinken, bewegen.

🚿 Manchmal kann schon eine kleine Aktivität einen grossen Unterschied machen – im Video ein paar simple Beispiele, die definitiv energiespendender sind als aufs Smartphone zu starren.

Gestaltest du deine Arbeitstage wie ein Smoothie oder wie ein Tetris-Spiel? Tetris ist hirngerechter, effizienter und befriedigender. Warum? Bei jedem Aufgabenwechsel verbraucht unser Gehirn Energie, um sich auf die neue Aufgabe einzulassen und die entsprechenden Netzwerke zu aktivieren.

Gleichzeitig benötigt es Zeit, um eine vorherige Aufgabe zu verarbeiten. Multitasking und schnelles Switches zwischen Aufgaben ist somit anstrengend, ineffizient und lernhinderlich (was man natürlich nicht sofort bemerkt). Zudem hinterlässt es oft ein Gefühl der Frustration oder Unzufriedenheit.

Darum: Gestalte deine Arbeitstage lieber wie ein Tetris-Spiel, bei dem jeder Block eine Aufgabe oder Pause darstellt. Oft hilft es, wenn man die Länge, Abfolge und Inhalte der Blocks plant.