Wenn Herz und Hirn gemeinsam «schwingen»
- Ich: "Das Hirn ist Chef unseres Körpers."
- Er: "Nein, das Herz steuert das Hirn. Das Herz funktioniert auch ohne Hirn, das Hirn aber nicht lange ohne Herz."
So startete mein Gespräch mit dem engagierten Kardiologen & Herzforscher René Hefti MD. Und glücklicherweise haben beide recht!
Ich finde es faszinierend, wie Herz und Hirn eng miteinander verknüpft sind und zusammenspielen. Dieses komplexe Zusammenspiel wird über autonome und hormonelle Mechanismen gesteuert (für Interessierte hab ich im Kommentar eine Studie verlinkt).
𝐕𝐨𝐧 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞𝐫 𝐇𝐞𝐫𝐳-𝐇𝐢𝐫𝐧-𝐊𝐨𝐡ä𝐫𝐞𝐧𝐳 𝐰ü𝐧𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐢𝐜𝐡 𝐮𝐧𝐬 𝐚𝐥𝐥𝐞𝐧 𝐦𝐞𝐡𝐫 - 𝐬𝐩𝐞𝐳𝐢𝐞𝐥𝐥 𝐚𝐥𝐥𝐞𝐧 𝐄𝐧𝐭𝐬𝐜𝐡𝐞𝐢𝐝𝐮𝐧𝐠𝐬𝐭𝐫ä𝐠𝐞𝐫𝐈𝐧𝐧𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐌𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐦𝐢𝐭 𝐯𝐢𝐞𝐥 𝐄𝐢𝐧𝐟𝐥𝐮𝐬𝐬!
Wenn Herz und Hirn gemeinsam «schwingen», spricht man von Kohärenz. Sie zeigt sich durch vermehrte Alpha-Wellen Aktivität im EEG (Elektroenzephalogramm) und harmonische Herzratenvariabilität im EKG (Elektrokardiogramm).
Sie verbessert die kognitive Leistungsfähigkeit und emotionale Regulation, was sowohl mental, emotional als auch körperlich von Vorteil ist.
Und sie führt zu besseren Entscheidungen.
Selbstwahrnehmung und Atmung sind "Tools", mit der wir die Herz-Hirn-Kohärenz beeinflussen. Am besten verbunden mit einer stärkenden Emotion.
Dabei unterstützen können uns Singen und Summen.
Gerne teile ich hier meine Lieblings Herz-Hirn-Kohärenz-Übung, die ich an meinen interaktiven Referaten manchmal mit den Leuten durchführe.
Mach gerne grad mit:
Eine Hand auf den Brustkorb, eine Hand auf den Bauch, tief einatmen. Hirn & Herz mit Dankbarkeit "füllen", und dann lange aussummen...
Bei mir vergeht kein Tag, an dem ich nicht summend oder singend herumlaufe. Und dabei erhöhe ich so ganz beiläufig meine geistige Leistungsfähigkeit und Lebensfreude.
Was tust du, um deine Herz-Hirn-Kohärenz zu stärken?